Schutzsysteme

Schildsysteme (Deflektorfelder und Kampfschutzfelder)

Die Deflektorschirme werden keilförmig um die Hülle projiziert, um auch bei Überlichtflug auftreffende Partikel abzulenken. Maximale Schutzleistung 7,06422E+11 Gigawatt.
Die Schildsysteme wurden exakt vom Vorgängermodell übernommen, da in dieser Hinsicht keine Verbesserung notwendig war. Das derzeitige Schildsystemmodell ist das "Trion Phasenschildsystem". Dreifach gestaffelte Schilde rotieren gegeneinander mit einer Geschwindigkeit von 470 m/sec. Damit wird verhindert, dass einzelne Schildbereiche ständig belastet werden, andere hingegen gar nicht. Zur Unterstützung der Hauptschilde werden in Abständen von 150 m sog. "Snyder-Prallkissen" aufgebaut, die computergesteuert einfallenden Beschuss durch ihre Energiefelder abschwächen, ehe die eigentlichen Schilde getroffen werden. Die Hauptschilde fungieren dann als energetisches Barrierefeld gegen jeglichen Masse oder Energieeinschlag. Defensive Rotationsschildsysteme überschreiten 8,98755E+14 Gigawatt primäre Energiedissipationsrate, was einem Treffer eines 1Tonnen Massivgeschosses mit einer Geschwindigkeit von 10 c, oder 17.283.753.437 Hiroschimabomben entspricht. Alle taktischen Abschirmungen haben volle Aufladbarkeit, mit einem Ausweichsystem welches 84,7% des Primärsystems erreichen kann.

Reaktivpanzerung

Die 4,29 Meter dicke Reaktivpanzerung mit einer Fragmentationsfeldgröße von 5 cm² ist in der Lage einer thermonuklearen Explosion des Typs Speargun zu Überstehen und noch zu 45% oder mehr einsatzbereit zu sein. Der Effekt der Reaktivpanzerung tritt bei eintreffenden Masseobjekten mit einer Geschwindigkeit von 1,3 c oder höher zu spät ein, oder zeigt keine Wirkung. Die reflektive Edelstahlstruktur der Panzerung reduziert den Effekt von eintreffenden Energieübertragungswaffen, wie Phaser oder Laser, enorm. Es wurden Energieabschwächungsraten von 30% und höher gemessen. Das Flottenkommando gibt eine Abschwächungsrate von 25% als gesichert an.

Selbstreperaturkapazität

Durch Drohnenunterstützung ist die Schadenskontrollcrew der Wallaceklasse in der Lage 95% aller Hüllenschäden des Schiffes in 10 Stunden zu beheben, bei Systemschaden spielt die Beeinträchtigung und Komplexität des Systems eine große Rolle. Bei voller Lagerauslastung kann 95% der kompletten Hülle wiederhergestellt werden.


Tarnsystem

Das „Shadow“ Tarnsystem wird durch ein verbessertes Tarnsystem des Typs „XM 32“ von Massive Dynamics ersetzt. Das „XM 32“ ist in der Lage neben dem herkömmlichen EM-, Radar- und optischer Ortungsschutz, das Schiff teilweise aus dem Einsteinuniversum zu versetzen. Dieser Vorgang orientiert sich an dem Translokalisationsprinzip des 5D-Antriebes der NDCE Klasse. Durch das Tarnsystem wird das Schiff jedoch nicht vollständig in den 5D Raum versetzt, da sonst eine Scannerabtastung des Normalraumes unmöglich wäre. Vielmehr wird durch das Tarnsystem ein Großteil des Schiffes in einer Art 5D Hyperraumfalte verborgen und nur eine Sensoranordnung ragt in das  Einsteinuniversum hinein bzw. wird nicht in Hyperraumfalte versetzt. Durch diese Sensoranordnung ist ein Schiff der Wallace Klasse im getarnten Zustand dennoch in der Lage eine volle Sensorabtastung des umgebenden Einsteinraumes vorzunehmen.
Durch den hohen Energiebedarf kann ein Schiff in der Hyperraumfalte den FTL Sprungantrieb nicht und den Feldemissionsantrieb nur bis zu einer Geschwindigkeit von 10 c nutzen. Der Antimaterieantrieb ist nur mit einer um 50% verringerten Effektivität nutzbar. Dieser Effektivitätsverlust bei dem Feldantrieb und beim Antimaterieantrieb kommt durch die Barriere zwischen Normalraum und Hyperraumfalte zustande, die erst durch eine Modulation der Tarnfeldgeometrie überwunden werden muss. Durch die Modulation des Tarnfeldes verliert selbiges 0,9% Effektivität.
Bei deaktivierten Antrieb erscheint ein getarntes Schiff der Wallaceklasse nur bei einem Tiefenscann der Stelle an der sich das Schiff im Normalraum befinden würde. Bei einem solchen Scann erscheint die Sensoranordnung als 5 m³ großes Objekt. Durch die herkömmlichen Tarnsysteme ist die Sensoranordnung vor ungerichteten EM- und Radarabtastungen, sowie vor visueller Entdeckung vollständig geschützt.
Von den Waffensystemen ist theoretisch nur das Torpedo und Minensystem nutzbar, Praktisch ist es unbrauchbar, da die Waffen nicht die Barriere zwischen Normalraum und Hyperraumfalte durchbrechen können. Theoretisch ist es möglich das Tarnfeld so zu manipulieren, das die Torpedoabschussvorrichtung im Normalraum verbleibt, was allerdings die Tarneffektivität drastisch reduzieren würde. Durch interne Wasserstofftanks und die Ringkernbeschleuniger kann ein Schiff der Wallace Klasse bis zu 21 Tage im getarnten Modus operieren.