Nach mehreren kleinen und kleineren Unruheherden, die sich aus einer Mischung aus politischer Verdrossenheit und wirtschaftlichen Misserfolgen entwickelt hatten, kehrte nach und nach Ruhe im Gefüge der planetaren Verbindungen ein. Im Hintergrund waren aber bereits erste Schritte in Richtung einer globalen Liberalisierung eingeleitet worden. Genauer gesagt bei der Konferenz zur friedlichen Kooperation zwischen Forschung und Militär bei Erstkontakten und Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung im Rahmen interplanetarer Vereinbarungen und daraus resultierender Gesetzgebung am 07. Dezember 2377. Zu oft hatte die Anwesenheit einer rein miltärisch geführten Flotte den Unmut verschiedener anderer Völker und Staaten erregt. Obwohl schon seit vielen Jahren ein Zusammenschluss sämtlicher Staaten angestrebt worden war, blieb dieses Ziel auch im Jahre 2379 nur eine noble Vision. Zu unterschiedlich waren die Vorstellungen der einzelnen Volksgruppen hinsichtlich eines gemeinsamen Führungsstils.

Ein zu Beginn unterschätzter, aber nichtsdestotrotz wichtiger und letztendlich unüberwindbarer Punkt waren die verschiedenen Religionen. So tolerierte die eine Religion Arbeit und Beschäftigung an bestimmten Tagen, wogegen andere Religionen Arbeit an eben diesen Tagen als gebotswidrig und amoralisch ablehnte. Die eine Religion pflegte bestimmte Rituale als überlieferte und glaubenswichtige Tradition, während andere Glaubensrichtungen dies als fehlgeleitet und amoralisch betrachteten. Von daher wurde ein weiteres Zusammenrücken auf globaler Ebene nicht unbedingt durch politische Bedenken, als vielmehr durch religiös motivierte Querelen verhindert. Später sollte im Rahmen der Deep Core Explorer Mission eine bahnbrechende Entwicklung stattfinden, die bis zum heutigen Tag anhält. An Bord bestimmter Schiffe wurde ein Bordgeistlicher eingesetzt. Aber nicht nur auf eine bestimmte Religion beschränkt - im Stil einer Missionierung - sondern auf alle möglichen Religionen, die sich im Zuge der Bemannung der Schiffe zwangsläufig ergaben. Ebenfalls intensiviert wurde die Zusammenarbeit mit Beratern der Jedi.

Diese Berater hatten keine militärischen Ränge inne, waren aber wertvolle Ratgeber, die sich oftmals in vorbildlicher Weise mit den anwesenden Bordgeistlichen arrangierten und eine harmonische Zusammenarbeit verschiedener Konfessionen und Moralvorstellungen demonstrierten. Der erste akkreditierte Bordgeistliche an Bord eines Schiffes der Deep Core Explorer war sinnigerweise eine Frau. Damit sollte ein Zeichen gesetzt werden,  dass die Gleichberechtigung auch in Hinsicht der Religionsausübung durchaus ernst genommen wurde.
Der Zusammenschluss von UNO, NATO und - nach dreijähriger Warte- und Verhandlungszeit - dem Warschauer Pakt setzte zwar ein Zeichen (11. September 2217), konnte aber die anderen Mächte nicht dazu bewegen kompromisslos einzulenken. So war die politische Weltkarte zwar um einige Grenzlinien ärmer geworden, aber insgesamt waren die Fronten sehr unflexibel. Zwar bestand aufgrund internationaler Abkommen nicht mehr die Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzungen, so dass die politische Uneinigkeit kein Problem war, aber in Fragen weltpolitischer Entscheidungen waren die Verhandlungen leider nur selten von Erfolg gekrönt. Zudem konnte die Bedrohung durch internationalen (und stellenweise sogar interplanetaren) Terrorismus nicht gelöst werden. Dieser Entwicklung wurde mit einer Etataufstockung einer seit vielen Jahrzehnten bekannten Organisation - der NASA - Rechnung getragen.
War die NASA seit langer Zeit vom Schatten der militärischen Raumfahrt verdeckt worden, so wurden jetzt die Hoffnung auf eben diese Organisation gesetzt.