In diese Zeit des Umbruchs fielen ebenfalls Ereignisse von großer Tragweite. Die Borg - bis dato eine ständige Bedrohung für alle Völker der Galaxis - signalisierten eine gewisse Gesprächsbereitschaft, da die immer enger werdenden militärischen Allianzen der verschiedenen Völker und Systeme einen nicht zu unterschätzenden Machtfaktor darstellten. Auch gegenüber den Borg. Es dauerte eine gewisse Zeit, aber schließlich fand eine erste Kontaktaufnahme zwischen einem Vertreter der Jedi und einer Abordnung der Borg statt. Erste, vorsichtige Gespräche wurden geführt, zu deren Beginn die Borg ihren Status jeweils mit der Einleitung: „Widerstand ist zwecklos“ untermauerten. Von Seiten der Borg aus war die Situation nicht so, dass eine Assimilierung des jeweiligen Verhandlungspartners ausgeschlossen sei - aus Sicht der Borg verzichtete man großzügig auf die Assimilierung. Sozusagen als Geste des guten Willens.
Im letzten Drittel des Jahres 2376 traten also die Jedi als Vermittler zwischen den Borg und den Menschen auf. Diese Verhandlungen erfolgten nur „mit spitzen Fingern“ und unter größter Zurückhaltung, aber in der Zwischenzeit wurde eine Art Friedensabkommen getroffen. Kein echter Vertrag, nur eine beidseitige Zustimmung, weitere Verhandlungen zu führen und auf Angriffe von beiden Seiten aus zu verzichten. Ein dünnes Abkommen, aber besser als gar nichts... Von klingonischer Seite wurde diese Entwicklung mit großer Skepsis verfolgt. Klingonische Diplomaten und Politiker schlossen sich ebenfalls mit den Vertretern des Jedikonzils zusammen um eine ähnliche Vereinbarung zu erwirken. Der Versuch, die romulanischen Behörden in diesen Friedensprozess mit einzubeziehen scheiterte beim ersten Anlauf, sollte jedoch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Ende 2376 schloßen die Klingonen mit den Vulkaniern eine ähnlich gelagerte Vereinbarung wie mit den Menschen.


Die romulanischen Behörden protestierten gegen diesen zweiten Zusammenschluss, da er eine in ihren Augen äußerst bedrohliche Mächtigkeitsballung in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht darstelle. Dies wurde jedoch von den Vertretern der Klingonen, der Vulkanier und der Menschen als positives Zeichen und als Anstoß gesehen, die abgebrochenen Verhandlungen mit den Romulanern in Bezug auf ein Friedensabkommen wieder aufzunehmen.
Dieser Entwicklung schoben die Ereignisse nahe der tellurischen Heimatwelt einen Riegel vor.

Ein klingonischer Frachtkonvoi, der die neutrale Zone „streifte“ wurde kurzerhand von den Romulanern beschlagnahmt und die Besatzung festgenommen. Ein Eskalieren der Situation konnte nur durch Aufbietung aller diplomatischen Mittel verhindert werden; war dies doch genau das, was die Romulaner beabsichtigt hatten um die neuen Allianzen in einen Konflikt zu führen.